Tagesordnungspunkt

TOP Ö 39: Kindertagesbetreuung für Kinder von 0 bis 14 Jahren in der Gemeinde Bischberg nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG);
Vorstellung der Arbeit der AWO Bamberg in den Betreuungseinrichtungen und Diskussion über die zukünftige Deckung des Bedarfs;
Referent: Werner Dippold, Geschäftsführer der AWO Bamberg

BezeichnungInhalt
Sitzung:14.06.2018   GR 04/2018 
Beschluss:Kenntnis genommen
DokumenttypBezeichnungAktionen

In der Gemeinderatssitzung am 22.03.2018 wurde unter TOP 15 die Feststellung des Ergebnisses der örtlichen Bedarfsplanung zur Kindertagesbetreuung nach dem BayBiKiG von 0-14 Jahren behandelt. Hiernach besteht ein Bedarf in der Kinderkrippenbetreuung und der Schulkinderbetreuung.

 

Einen kurzen Sachstandsbericht mit der Information, dass die Organisatoren der Schulkindbetreuung in Form einer Offenen Ganztagesschule in den nächsten Sitzungen eingeladen werden, gab es in der Gemeinderatssitzung vom 03.05.2018/TOP 38.

 

Zudem fand am 07.05.2018 zwischen Schulleitung/Kooperationspartnern der OGGS/Hort/Elternbeiräten und Sachaufwandsträger ein Gespräch im Rathaus der Gemeinde Bischberg statt. Bei dem Gespräch wurde klargestellt, dass bei Bedarf auch eine Ferienbetreuung in der OGGS angeboten wird. Jedoch waren hier noch einige Unklarheiten wegen Bedarf, Umfang, Kosten etc. zu klären. Dies löste sich mit dem Ergebnis auf, dass sich der Kooperationspartner mit dem Elternbeirat nochmals zusammensetzen wollte.

 

Herr Dippold als Vertreter unseres Kooperationspartners der Arbeiterwohlfahrt Stadt und Landkreis Bamberg e. V. stellt daher dem Gremium das Konzept der AWO vor:

 

In Bischberg besteht ein steigender Bedarf an Betreuungsplätzen. Für das kommende Schuljahr hatte die AWO 20 Zusatzanmeldungen für den Kinderhort, aber der Hort ist mit 52 Betreuungsplätzen ausgereizt. Das Landratsamt Bamberg hat für diese Zahl zwischenzeitlich die Betriebserlaubnis erneuert, mehr Kinder können aber nicht im Hort betreut werden. Für die Kinder, die nicht im Hort aufgenommen werden konnten, wurden in der OGGS Plätze geschaffen, so dass die OGGS im Schuljahr 2018/2019 mit 95 Plätzen betrieben wird. Dies ist nur durch einen weiteren von der Schule zur Verfügung gestellten Raum und die Belegung des Bürgersaals zum Mittagessen von 11.00 Uhr bis 14.30 Uhr möglich.

 

Zusätzlich wird die AWO für den OGGS-Bereich eine Ferienbetreuung in abgespeckter Form zum Hort anbieten. Derzeit wird der Bedarf an Ferienbetreuungsplätzen durch Frageböden bei den angemeldeten Kindern abgefragt. Von Seiten der AWO wäre es auch möglich, Geschwisterkinder, die nicht in der OGGS sind, bei der Ferienbetreuung mit anzumelden.

 

Der Rücklauf der Frageböden wird mit dem Schulelternbeirat besprochen. Erst nach Auswertung der Fragebögen bestimmen sich die Kosten und die Dauer der Ferienbetreuung. Im Herbst soll zusätzlich der Bedarf bei den 1. Klässlern abgefragt werden.

 

Somit sind die Eltern für das kommende Schuljahr zufriedengestellt. Im Schuljahr 2018/2019 werden dann 160 Kinder von der AWO in der OGGS, der OGS an der Mittelschule und im Hort betreut.

 

Für die kommenden Schuljahre wird es aber schwieriger, da aufgrund der Kindergartenzahlen davon ausgegangen werden muss, dass es mehrere Schuljahre hintereinander zu dreizügigen ersten Klassen kommen wird.

 

 

 


Der Sachstandsbericht dient zur Kenntnis.

 

Ohne Abstimmung.